Bild: ArcelorMittal, Ukraine
Online – Montag, 4. Dezember 2023, 19 bis 20.30 Uhr
Eine Delegation der Initiative „Gewerkschaftliche Solidarität – Humanitäre Hilfe für ukrainische Gewerkschaften“ bereiste in der Zeit vom 9. bis zum 13. Oktober 2023 die Ukraine. Ziel war es, sich vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, vor welchen Herausforderungen die Gewerkschaften und soziale Initiativen in der Ukraine angesichts von Krieg und neoliberalem Umbau der ukrainischen Gesellschaft stehen.
Während der Reise, die nach Kiew und Krywyj Rih führte, konnten viele Gespräche mit Aktivist:innen geführt werden. Dazu gehörten Gespräche mit Gewerkschaften des Dachverbands FPU und ein Gespräch mit Ärzten, die sich für die bessere Krankenversorgung einsetzen und dafür eine unabhängige Gewerkschaft gegründet haben. Der Initiative „Be like Nina“ ist es gelungen, eine landesweite Kampagne zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in Krankenhäusern auf den Weg zu bringen. Auch mit den Gründerinnen gab es ein Treffen. Besonders beschämend war es, von der Gewerkschaft im Werk von ArcelorMittal in Krywyj Rih, einem der größten Stahlwerke in der Ukraine, zu hören, wie das Management versucht, die Kriegssituation für den Abbau von Arbeitsschutzbestimmungen zu nutzen.
Auf der Informationsveranstaltung wird über die Erfahrungen berichtet und Vorschläge diskutiert, wie konkrete Solidaritätsarbeit für Gewerkschaften und Beschäftigte in der Ukraine aussehen kann.
Wo: Online-Zugang:
https://zoom.us/j/91910869658?pwd=S0R5QS9LOS9ZcG1lRU1XRytaRmNXZz09
Die Initiative bittet um weitere Spenden zugunsten von ukrainischen Gewerkschaften.
Spenden an:
Internationale Solidarität e.V.,
bitte Stichwort „Ukraine Solidarität“ angeben
IBAN: DE94 4306 0967 6049 1075 00
Der Verein kann auf Wunsch steuerlich absetzbare Spendenbestätigungen ausstellen.
Christian Haasen
für die Initiative „Gewerkschaftliche Solidarität ‒ Humanitäre Hilfe für ukrainische Gewerkschaften“
Kontakt: Christian.Haasen@gmail.com