Von Klaus Dallmer
Bild: US Army
Nicht genug damit, dass Olaf Scholz 2024 der Stationierung weitreichender US-Marschflugkörper und Hyperschallraketen zugestimmt hat, jetzt bestellt Pistorius auch noch amerikanische Typhon-Raketenwerfer mit einer Reichweite von 2000 km. Damit kann Deutschland Moskau wieder direkt ins Visier nehmen. Natürlich nur zur Verteidigung, sagen diese Helden. In Wirklichkeit soll Russland unter Druck gesetzt werden, denn auf dem Speiseplan der Ausdehnung des EU-Wirtschaftsraums stehen nach der Ukraine ja noch Moldau und Georgien – und dann die zentralasiatischen Länder, in denen unser friedliebender Bundespräsident schon vorgefühlt hat, stets reisefreudig und auf der Suche nach Betätigungsmöglichkeiten für unser demokratisches deutsches Kapital. Die Herrschaften, in deren Taschen die Gewinne von Rüstung und Kriegen fließen, können mit ihrem politischen Personal mehr als zufrieden sein.
Diese Raketen ziehen russische Präventivschläge an wie das Licht die Motten. Falls es nach dem Krieg noch Historiker geben sollte, die irgendwann die Ursachen seines „Ausbruchs“ untersuchen, werden sie hier Verantwortliche finden.