„Sie bieten eine Einmalzahlung sowie eine Stufenerhöhung von 1,3 Prozent erst ab Juli 2028 an. Das wiederum weist die IG Metall als unzureichendes Reallohn-Minus zurück.
Macht uns doch mal ein Angebot, mit dem zumindest die Inflation ausgeglichen wird.
Michael Brecht
Gesamtbetriebsratsvorsitzender“
Frage: Wo fängt das Reallohn-Minus an?
https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2026/10/PD26_364_611.html
Die Inflationsrate lag im September bei +3,3 %, bei Energieprodukten +14,9 %, Tendenz weiter steigend.
Ein Inflationsausgleich sollte im 21. Jahrhundert eigentlich kein Thema mehr sein, ein automatischer Inflationsausgleich gehört in den Tarifvertrag, das ist längst überfällig.
In Belgien und Luxemburg z.B. sind Löhne und Gehälter an die Teuerungsrate gekoppelt.
Das „großzügige“ Angebot der Arbeitgeber bedeutet 0,0 % für 20 Monate, ganz abgesehen davon daß sich eine Laufzeit länger als 12 Monate verbietet.
Das ist kein Angebot, das ist eine Kriegserklärung, zudem sitzt uns der Generalangriff auf die 35-Stundenwoche, 5 Stunden länger arbeiten ohne Lohn, im Nacken und VW will die Löhne 48 Monate lang „einfrieren“,
Höchste Zeit zügig nach der ersten Warnstreikwelle die Entfaltung der vollen gewerkschaftlichen Kampfkraft in die Waagschale zu werfen:
24-Stunden-Warnstreiks mit Streikunterstützung für Mitglieder – Urabstimmung – unbefristeter Streik
Oder glaubt noch irgendjemand am Verhandlungstisch ist ein akzeptables Ergebnis zu erreichen?
- Warnstreiktag M&E: Der Druck wächst in der ganzen Region! ✊
Auch heute haben Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen die Arbeit niedergelegt.
Dabei unter anderem die Kolleginnen und Kollegen bei SKF, Häfele, Bosch Digital, Hitachi Rail und BIOTRONIK in Berlin, bei Alstom Hennigsdorf und MTU in Brandenburg sowie bei Alstom Bautzen, Vodafone, Endress+Hauser SICK, Pierburg, Auerhammer, MAPAL, Porsche Werkzeugbau und Handtmann in Sachsen im Warnstreik.
Damit wächst der Druck auf die Arbeitgeber weiter. Die Beschäftigten zeigen Tag für Tag: Mit einem Minus-Angebot geben wir uns nicht zufrieden.
Wir kämpfen für unsere Forderungen nach 5 % und für sichere Arbeitsplätze und Standorte.
Mehr Eindrücke in unserer Bildergalerie:
https://BBS.igmetall.de/aktuell/meldungen/2026/tarifkonflikt-metall-und-elektro
- Warnstreiktag M&E: Der Druck wächst in der ganzen Region!
Auch heute haben Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen die Arbeit niedergelegt.
Dabei unter anderem die Kolleginnen und Kollegen bei SKF, Häfele, Bosch Digital, Hitachi Rail und BIOTRONIK in Berlin, bei Alstom Hennigsdorf und MTU in Brandenburg sowie bei Alstom Bautzen, Vodafone, Endress+Hauser SICK, Pierburg, Auerhammer, MAPAL, Porsche Werkzeugbau und Handtmann in Sachsen im Warnstreik.
Damit wächst der Druck auf die Arbeitgeber weiter. Die Beschäftigten zeigen Tag für Tag: Mit einem Minus-Angebot geben wir uns nicht zufrieden.
Wir kämpfen für unsere Forderungen nach 5 % und für sichere Arbeitsplätze und Standorte.
Mehr Eindrücke in unserer Bildergalerie:
https://BBS.igmetall.de/aktuell/meldungen/2026/tarifkonflikt-metall-und-elektro
SZ, 5.11.
Vor der dritten Verhandlungsrunde kritisiert IG-Metall-Chefin Christiane Benner das bisherige Arbeitgeberangebot als „Zumutung“. Welche Antworten sie außerdem für die Beschäftigten verlangt