Aktionstage gegen Waffenproduktion und Krieg im Wedding – Höhepunkt eine Großdemonstration unter Beteiligung auch etlicher Gewerkschaftlicher Aktivistinnen.

Aktionstage gegen den Krieg mit einem Camp am schönsten Platz – mitten im grünen Humboldthain – im Berliner Kietz Wedding. Protest gegen den Krieg hat an diesem Ort Tradition. Hier an gleicher Stelle protestierten schon tausende Arbeiterr:innen gegen den 1 Weltkrieg.

Das Motto der Protesttsge dieses Jahr: „Wedding ohne Waffen! Gemeinsam gegen Krieg!“ Der Anlass: „Der größte Rüstungsproduzent Deutschlands, Rheinmetall, stellt den ehemaligen Automobilzulieferer Pierburg in Berlin derzeit komplett um. Ab Sommer 2026 sollen dort Artilleriegeschosse vom Band laufen – 45 Kilogramm schwere Munition.“

Wir kämpfen gemeinsam mit allen Kolleg:innen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Auch wenn in diesem System die Eigentümer bestimmen, was produziert werden soll. Es kann uns ponicht egal sein, ob diese Produkte gesellschaftlichen Nutzen bringen oder nur Tod und Zerstörung. Es kann uns nicht egal sein, ob ein militärisch industrielller Komplex sich wie eine Krake ausbreitet und alle gesellschaftlichen Resourcen verschlingt und unsere sozialen Standards zur Disposition gestellt werden. Von den Gewerkschaften muss es dazu ein klares politische Nein kommen! Nichts stellt momentan mehr die gewerkschschsftlichen Errungenshaften in Frage .

Dieses Wochende gab es 2 Tage lang ein volles und buntes Programm mit Aktion, Kultur, aber auch viel Aufklärung.

  • gegen Waffenproduktion, Wehrpflicht, Militarisierung und Faschisierung der gesamten Gesellschaft,
  • gegen den unvermeidlich damit verbundene Raubzug auf alle sozialen, kulturellen und ökologischen Interessen der breiten Bevölkerung.
  • gegen einen Kriegskurs, der die Gefahr von Krieg und Zerstörung geradezu herauf beschwört.

Breite Debatten

  • zu den Ursachen dieser Entwicklung: ein kapitalistisches System mit seinem imperialistischen Großmachtkurs, das in einer konfliktgeladenen multipolaren Welt seine Profitansprüche bewahren will.
  • zu den Möglichkeiten, was gegen diesen Weg in Abgrund verhindern kann: eine widerständige Massenbewegung, die von der breiten Bevölkerung getragen wird, mit nachhaltigen Streiks in den Betrieben,

  • zu den Möglichkeiten, was gegen diesen Weg in Abgrund verhindern kann: eine widerständige Massenbewegung, die von der breiten Bevölkerung getragen wird, mit nachhaltigen Streiks in den Betrieben,

Am Samstag

Tausend Demonstrationszug startete am Hanne-Sobek-Platz nahe dem S- und U-Bahnhof Gesundbrunnen und zog in Richtung des Berliner Geländes des Rüstungskonzerns Rheinmetall

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