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Global Health Conference – The Right to Health in Times of War

September 12 @ 9:30 - 17:00

Das Recht auf Gesundheit in Kriegszeiten

Ukraine, Sudan, Gaza, Libanon: In den Kriegen unserer Zeit sind systematische Angriffe auf die Gesundheitsversorgung zu einer Kriegswaffe geworden. Diese Angriffe ohne Rechenschaftspflicht werden zunehmend zur Normalität. Damit einher geht eine Aushöhlung internationaler Normen und Schutzmechanismen.

Krankenhäuser, die in Kriegsgebieten bombardiert werden, Gesundheitspersonal, das bedroht und getötet wird, Communities, denen grundlegende medizinische Versorgung vorenthalten wird – all dies sind keine Einzelfälle mehr. Es handelt sich um Symptome einer sich verschärfenden globalen Krise des Rechts auf Gesundheit. Eine Krise, mit der auch Gesellschaften jenseits der Frontlinien konfrontiert sind. Denn auch diese müssen sich die Frage stellen, wie mit der fortschreitenden Militarisierung und dem überall zu beobachtenden sozialen Verfall umgegangen werden soll.

Vor diesem Hintergrund bringen IPPNW Deutschland und medico international Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Forscher:innen und Aktivist:innen zusammen, um

  • zu erörtern, inwiefern Angriffe auf die Gesundheitsversorgung in Konfliktsituationen in den letzten Jahren zugenommen haben
  • zu fragen, warum die medizinische Neutralität zunehmend missachtet wird
  • über die Folgen für betroffene Menschen und Gesellschaften jenseits der Frontlinie zu sprechen
  • darüber zu diskutieren, wie Gesundheit unter Bedingungen der Gewalt geschützt werden kann

Die Konferenz beginnt mit einer Keynote von Christina Wille (Insecurity Insight / Safeguarding Health in Conflict Coalition), gefolgt von Workshops zu Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe vor Ort mit regionalen Expertinnen aus dem Sudan, dem Libanon und der Ukraine, darunter Hind Altaif (Emergency Response Rooms, Sudan) und Dr. Zeina Mohanna (Amel Association International, Libanon).

Der weitere Verlauf der Konferenz ist geprägt von der Frage, inwiefern Kriegsregime Gesundheitssysteme auch außerhalb aktiver Konfliktgebiete unter Druck setzen. Mit Beiträgen Prof. Dr. Yudit Namer und das Gesundheitskollektiv Berlin zur Militarisierung und der schrittweisen Aushöhlung der Gesundheitsversorgung sowie den ethischen Implikationen dieser Entwicklungen.

Die Konferenz findet auf Englisch statt.

Hier geht`s zum Programm

Bitte melden Sie sich hier an. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € (regulär) bzw. 10 € (ermäßigt).

Details

  • Datum: September 12
  • Zeit:
    9:30 - 17:00

Veranstalter

  • Medico

Veranstaltungsort