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	<title>6. 3. Ökonomie &#8211; Bündnisse+Handelskonflikte &#8211; Forum Gewerkschaftliche Linke Berlin</title>
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	<description>Einmischen in aktuelle politische Diskurse aus gewerkschaftlicher Sicht</description>
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		<title>Von der Leyen stoppt Milliardenstrafe gegen Google – Kritik von Parlament und Zivilgesellschaft</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 May 2026 08:41:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[0. Aktuell]]></category>
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					<description><![CDATA[Das Verhalten der großen US Tech Giganten: für uns Normalnutzer grenzt es an alltäglichen latent ausgeübten Terror. Für Teile des europäischen Kapitals ist es eine Machtfrage und ein Kräftemessen mit ... <a title="Von der Leyen stoppt Milliardenstrafe gegen Google – Kritik von Parlament und Zivilgesellschaft" class="read-more" href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft/" aria-label="Mehr Informationen über Von der Leyen stoppt Milliardenstrafe gegen Google – Kritik von Parlament und Zivilgesellschaft">Weiterlesen</a>]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph"><em>Das Verhalten der großen US Tech Giganten: für uns Normalnutzer grenzt es an alltäglichen latent ausgeübten Terror. Für Teile des europäischen Kapitals ist es eine Machtfrage und ein Kräftemessen mit unliebsamen Konkurrenten, für andere Teile Gegenstand eines Kuhhandels. (Peter Vlatten)</em></p>



<h5 id="von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft" class="wp-block-heading">Von der Leyen stoppt Milliardenstrafe gegen Google – Kritik von Parlament und Zivilgesellschaft</h5>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.pressenza.com/de/2026/05/von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft/">Pressenza, 6.5. 2026</a>, <a href="https://www.lobbycontrol.de/pressemitteilung/von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft-125080/" data-type="link" data-id="https://www.lobbycontrol.de/pressemitteilung/von-der-leyen-stoppt-milliardenstrafe-gegen-google-kritik-von-parlament-und-zivilgesellschaft-125080/">Lobby Control</a> </p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Ursula von der Leyen hat eine bereits geplante Milliardenstrafe gegen Google in letzter Minute gestoppt. Das berichten übereinstimmend das&nbsp;<a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/tech-konzern-google-umgeht-vorerst-milliardenstrafe-der-eu/100217105.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Handelsblatt</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://bsky.app/profile/capitolforum.bsky.social/post/3ml4em6zynk2l" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Capital Forum</a>. In einem offenen Brief fordern heute 34 Organisationen die Kommissionspräsidentin auf, die Strafe zeitnah zu vollziehen und den DMA wirksam durchzusetzen.</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund sind zwei Verfahren der EU-Kommission, in denen untersucht wurde, ob Google seine Marktmacht missbraucht und damit gegen den Digital Markets Act (DMA) verstoßen hat. Der DMA soll große Techkonzerne daran hindern ihre Macht zu missbrauchen, um ihre Monopolstellung zu festigen und auszubauen. Die Untersuchungen waren bereits abgeschlossen und eine Milliardenstrafe sollte im März verhängt werden. Doch kurz vor der Verkündung soll Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen persönlich eingegriffen und die Strafe bis auf Weiteres ausgesetzt haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Erst Ende letzter Woche warnte das EU-Parlament in einer&nbsp;<a href="https://www.europarl.europa.eu/news/de/press-room/20260423IPR41844/gesetz-uber-digitale-markte-durchsetzen-trotz-externen-politischen-drucks" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Resolution</a>&nbsp;mit deutlichen Worten vor „externem politischem Druck, der darauf abzielt, das Gesetz zu schwächen.“ Die Abgeordneten forderten, die laufenden DMA-Verfahren „unverzüglich abzuschließen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu kommentiert Felix Duffy, Campaigner und Researcher von LobbyControl:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die EU-Kommission knickt ein und sendet ein fatales Signal: Wenn Tech-Konzerne bei Verstößen gegen die EU-Digitalregeln keine Konsequenzen zu fürchten haben, bleiben Gesetze wie der DMA wirkungslos. Das Ausmaß der digitalen Abhängigkeit von den USA wird hier sehr deutlich: Statt ihre eigenen Regeln durchzusetzen, lässt sich die EU offenbar aus den USA unter Druck setzen und schwächt damit den Schutz ihrer Bürgerinnen und Bürger sowie demokratische Grundprinzipien.<br>Eine wirksame Durchsetzung des DMA ist jedoch entscheidend, um den Machtmissbrauch von Big Tech einzudämmen und unsere Demokratie vor dem übergroßen Einfluss von Google, Microsoft, Amazon &amp; Co. zu schützen.<br>Jetzt ist konsequentes Handeln gefragt, keine Verzögerungstaktik. Die EU-Kommission muss die eigenen Regeln wirksam durchsetzen und verteidigen – auch gegen den politischen Druck aus den USA.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Max Bank, EU Competition Lead bei Rebalance Now kommentiert:</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die EU setzt die Instrumente des Digital Markets Act bislang nur unzureichend ein: Verfahren ziehen sich hin, Entscheidungen werden hinausgezögert und zentrale Sanktionsmechanismen kommen zu zögerlich zum Einsatz.<br>Der Digital Markets Act zeigt zwar Wirkung, droht aber zum zahnlosen Tiger zu werden, weil die Kommission nicht konsequent handelt. Wenn selbst überfällige Strafzahlungen gegen Konzerne wie Google politisch gestoppt werden, untergräbt das die Glaubwürdigkeit des Gesetzes und sendet ein fatales Signal an die großen Techkonzerne.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hintergrund</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Bericht im Handelsblatt:&nbsp;<a href="https://www.handelsblatt.com/politik/international/tech-konzern-google-umgeht-vorerst-milliardenstrafe-der-eu/100217105.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Google umgeht vorerst Milliardenstrafe der EU</a></li>



<li><a href="https://static1.squarespace.com/static/5e449c8c3ef68d752f3e70dc/t/69f9e35a1ae3236ed929a5c7/1777984350612/Google+DMA+Fine+Letter" target="_blank" rel="noreferrer noopener">In einem offenen Brief&nbsp;</a>fordern zahlreiche zivilgesellschaftliche Organisationen aus ganz Europa von Ursula von der Leyen eine wirksame und zeitnahe Durchsetzung des Digital Markets Act</li>



<li>In einem&nbsp;<a href="https://www.lobbycontrol.de/macht-der-digitalkonzerne/europas-schutzschild-gegen-die-macht-von-big-tech-starken-114126/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Online-Appell fordern über 20.000 Menschen</a>&nbsp;von der EU-Kommission eine wirksame Durchsetzung des Digital Markets Ac</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken für das Publikationsrecht.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Titelbild: Collage Peter Vlatten </p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wallstreet Journal:&#8220;Deutschland erfindet sich neu als Waffenfabrik.&#8220;</title>
		<link>https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/wallstreet-journaldeutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Peter Vlatten]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 08:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[0. Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Nun hat es auch das Wallstreet Journal festgestellt und berichtet: Während die Automobil- und Schwerindustrie schwächeln, lenkt Berlin Fabriken, Arbeiter und Kapital in Richtung Wiederbewaffnung Europas. Angesichts des Zusammenbruchs seines ... <a title="Wallstreet Journal:&#8220;Deutschland erfindet sich neu als Waffenfabrik.&#8220;" class="read-more" href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/wallstreet-journaldeutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik/" aria-label="Mehr Informationen über Wallstreet Journal:&#8220;Deutschland erfindet sich neu als Waffenfabrik.&#8220;">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Nun hat es auch das Wallstreet  Journal festgestellt und berichtet:</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Während die Automobil- und Schwerindustrie schwächeln, lenkt Berlin Fabriken, Arbeiter und Kapital in Richtung Wiederbewaffnung Europas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Angesichts des Zusammenbruchs seines Exportmodells schwenkt Deutschland von Autos auf Kanonen um – und versucht, den industriellen Niedergang in einen Rüstungsboom zu verwandeln. <span class="footnote_referrer"><a role="button" tabindex="0" onclick="footnote_moveToReference_69602_4('footnote_plugin_reference_69602_4_1');" onkeypress="footnote_moveToReference_69602_4('footnote_plugin_reference_69602_4_1');" ><sup id="footnote_plugin_tooltip_69602_4_1" class="footnote_plugin_tooltip_text">[1]</sup></a><span id="footnote_plugin_tooltip_text_69602_4_1" class="footnote_tooltip"><a href="https://www.wsj.com/world/europe/germany-is-reinventing-itself-as-a-weapons-factory-990ad18d"><span class="footnote_url_wrap">https://www.wsj.com/world/europe/germany-is-reinventing-itself-as-a-weapons-factory-990ad18d</span></a></span></span><script type="text/javascript"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_69602_4_1').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_69602_4_1', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });</script></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Autozulieferer Schaeffler ist ein Beispiel für diesen Wandel. Vorstandschef Klaus Rosenfeld sagt laut „Wall Street Journal“: „In Deutschland wird viel gejammert. Wenn alle nur klagen, dass alles furchtbar ist, dann wird nichts funktionieren. Wir müssen die Ärmel hochkrempeln.“ Sein Konzern baut inzwischen Motoren für Drohnen, Systeme für Panzerfahrzeuge und Teile für Militärflugzeuge. <span class="footnote_referrer"><a role="button" tabindex="0" onclick="footnote_moveToReference_69602_4('footnote_plugin_reference_69602_4_2');" onkeypress="footnote_moveToReference_69602_4('footnote_plugin_reference_69602_4_2');" ><sup id="footnote_plugin_tooltip_69602_4_2" class="footnote_plugin_tooltip_text">[2]</sup></a><span id="footnote_plugin_tooltip_text_69602_4_2" class="footnote_tooltip"><a href="https://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik-europas_44d0ab5a-fa56-41a0-9b83-f7854f6e6bcd.html"><span class="footnote_url_wrap">https://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik-europas_44d0ab5a-fa56-41a0-9b83-f7854f6e6bcd.html</span></a></span></span><script type="text/javascript"> jQuery('#footnote_plugin_tooltip_69602_4_2').tooltip({ tip: '#footnote_plugin_tooltip_text_69602_4_2', tipClass: 'footnote_tooltip', effect: 'fade', predelay: 0, fadeInSpeed: 200, delay: 400, fadeOutSpeed: 200, position: 'top center', relative: true, offset: [-7, 0], });</script>  Ein Beispiel von vielen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wovon das Wallstreet Journal nicht berichtet. Es hapert in Deutschland immer noch mit der Begeisterung für Militär und Krieg. Kein Wort über Initiativen wie das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion, das gegen Produktionsstätten von Waffen mobilisiert, die die Hauptstadt zur Zielscheibe machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach dem 2.Weltkrieg hiess es noch. Es ist eine der wichtigsten Lehren: nie wieder einen alles dominierenden militärisch industriellen Komplex in Deutschland zuzulassen. Denn ein solcher Komplex, das ist die Lehre, mutiert zur ökonomischen Basis von Faschismus und Krieg. Und was für ein Aufschwung?  Produkte, die töten, braucht niemand zum Leben. </p>



<p class="wp-block-paragraph">Martin Sonneborn, die Partei, kommentiert:</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">Deutschland, Motor der europäischen Fertigungsindustrie, steckt in seiner längsten Stagnationsphase seit dem II. Weltkrieg. Merz`Antwort: Er will aus Deutschland eine gigantische, bummsgefährliche Waffenfabrik machen. Schon wieder? Haben Sie das bei ihm bestellt? Wir auch nicht, Smiley.</p>



<p class="wp-block-paragraph">DEUTSCHLAND? WAFFEN?? KRIEG???<br>Wir sagen mal so: Was könnte dabei schon schiefgehen????</p>



<p class="wp-block-paragraph">Was soll denn do scho schiefganga?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Co tu może pójść nie tak?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Qu&#8217;est-ce qui pourrait bien mal tourner?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">What could possibly go wrong?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hvad kunne der dog gå galt?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hva kan vel gå galt?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wat zou er nou mis kunnen gaan?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wat kéint schonn falsch goen?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Шта би могло поћи по злу?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Τι θα μπορούσε να πάει στραβά;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Что тут может пойти не так?!</p>



<p class="wp-block-paragraph">(In der Reihenfolge ihres Auftretens in WK II)</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Damit diese Frage nicht wieder gestellt werden muss. Beteilige Dich an den Aktionstagen des Berliner Bündnisses gegen Waffenproduktion vom 10. bis 11 Juli. Was klein anfängt, muss groß werden. Alle<a href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/" data-type="link" data-id="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/"> Infos dazu hier</a>!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Titelbild: Collage Peter Vlatten </p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
<div class="speaker-mute footnotes_reference_container"> <div class="footnote_container_prepare"><p><span role="button" tabindex="0" class="footnote_reference_container_label pointer" onclick="footnote_expand_collapse_reference_container_69602_4();">References</span><span role="button" tabindex="0" class="footnote_reference_container_collapse_button" style="display: none;" onclick="footnote_expand_collapse_reference_container_69602_4();">[<a id="footnote_reference_container_collapse_button_69602_4">+</a>]</span></p></div> <div id="footnote_references_container_69602_4" style=""><table class="footnotes_table footnote-reference-container"><caption class="accessibility">References</caption> <tbody> 

<tr class="footnotes_plugin_reference_row"> <th scope="row" class="footnote_plugin_index_combi pointer"  onclick="footnote_moveToAnchor_69602_4('footnote_plugin_tooltip_69602_4_1');"><a id="footnote_plugin_reference_69602_4_1" class="footnote_backlink"><span class="footnote_index_arrow">&#8593;</span>1</a></th> <td class="footnote_plugin_text"><a href="https://www.wsj.com/world/europe/germany-is-reinventing-itself-as-a-weapons-factory-990ad18d"><span class="footnote_url_wrap">https://www.wsj.com/world/europe/germany-is-reinventing-itself-as-a-weapons-factory-990ad18d</span></a></td></tr>

<tr class="footnotes_plugin_reference_row"> <th scope="row" class="footnote_plugin_index_combi pointer"  onclick="footnote_moveToAnchor_69602_4('footnote_plugin_tooltip_69602_4_2');"><a id="footnote_plugin_reference_69602_4_2" class="footnote_backlink"><span class="footnote_index_arrow">&#8593;</span>2</a></th> <td class="footnote_plugin_text"><a href="https://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik-europas_44d0ab5a-fa56-41a0-9b83-f7854f6e6bcd.html"><span class="footnote_url_wrap">https://www.focus.de/politik/ausland/deutschland-erfindet-sich-neu-als-waffenfabrik-europas_44d0ab5a-fa56-41a0-9b83-f7854f6e6bcd.html</span></a></td></tr>

 </tbody> </table> </div></div><script type="text/javascript"> function footnote_expand_reference_container_69602_4() { jQuery('#footnote_references_container_69602_4').show(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_69602_4').text('−'); } function footnote_collapse_reference_container_69602_4() { jQuery('#footnote_references_container_69602_4').hide(); jQuery('#footnote_reference_container_collapse_button_69602_4').text('+'); } function footnote_expand_collapse_reference_container_69602_4() { if (jQuery('#footnote_references_container_69602_4').is(':hidden')) { footnote_expand_reference_container_69602_4(); } else { footnote_collapse_reference_container_69602_4(); } } function footnote_moveToReference_69602_4(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_69602_4(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } } function footnote_moveToAnchor_69602_4(p_str_TargetID) { footnote_expand_reference_container_69602_4(); var l_obj_Target = jQuery('#' + p_str_TargetID); if (l_obj_Target.length) { jQuery( 'html, body' ).delay( 0 ); jQuery('html, body').animate({ scrollTop: l_obj_Target.offset().top - window.innerHeight * 0.2 }, 380); } }</script>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Marinepläne für Mittelost</title>
		<link>https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/marineplaene-fuer-mittelost/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Apr 2026 03:41:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[-0.5 Naost]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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					<description><![CDATA[Der folgende Artikel von Foreign German Policiy zeigt die Widersprüchlichkeiten des geplanten europäischen Marineeinsatzes in der Straße von Hormuz auf. Bleibt zum einen die Frage: wer erst nach Friedensschluss in ... <a title="Marinepläne für Mittelost" class="read-more" href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/marineplaene-fuer-mittelost/" aria-label="Mehr Informationen über Marinepläne für Mittelost">Weiterlesen</a>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><em>Der folgende Artikel von <a href="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10367" data-type="link" data-id="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10367">Foreign German Policiy </a>zeigt die Widersprüchlichkeiten des geplanten europäischen Marineeinsatzes in der Straße von Hormuz auf. Bleibt zum einen die Frage: wer erst <strong>nach Friedensschluss in Übereinkunft mit dem Iran</strong> in der Straße von Hormuz &#8222;voller friedlicher Absichten&#8220; für freien Schiffsverkehr sorgen und Minen räumen will, waum schickt derjenige <strong>vorab </strong>&#8211; vor Friedensschluss und einer solchen Übereinkunft mit dem Iran- eine ganze Militärarmada dorthin? Es würde doch einfach der Friedensschluss, die Übereinkunft und anschliessend eine Bitte um Minenräumboote genügen. Zudem wäre dann auch eine militärische Begleitung von Handelsschiffen schlicht überflüssig. Bleibt zum anderen die Frage: schaffen die &#8222;Europäer&#8220; es tatsächlich, die USA rauszuhalten, zumal Deutschland sich Trump als trojanisches Pferd anbietet. Bleibt festzustellen und anzumerken: Gibt es überhaupt Imperialisten mit &#8222;friedlichen Absichten&#8220;? Man stelle sich umgekehrt vor, Iran würde eine Armada von Militärschiffen in die Ostsee schicken, um dort im Namen der freien Seefahrt das illegale Aufbringen von Schiffen der russischen Schattenflotte zu verhindern &#8211; selbstverständlich nur nach friedlicher Abstimmung mit den Natoanrainerstaaten! Aber man schickt die Kriegsschiffe vorsorglich schon mal dorthin &#8211; auch ohne die Zustimmung der Natoanrainerstaaten. Ein Schelm, der Böses dabei denkt. </em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Und dann gibt es da noch die <a href="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/global-sumud-flotilla-in-see-gestochen-lasst-sie-nicht-aus-den-augen/" data-type="link" data-id="https://gewerkschaftliche-linke-berlin.de/global-sumud-flotilla-in-see-gestochen-lasst-sie-nicht-aus-den-augen/">Global Sumud Flotilla,</a> die gerade völlig unbewaffnet mit Hilfsgütern für Gaza aufgebrochen ist. Alle reden über die &#8222;freie Seefahrt&#8220; bei Hormus, die &#8222;freie Seefahrt&#8220; vor Gaza kehren die Mächtigen schon seit Jahren geflissentlich unter den Tisch</em>. </p>



<pre class="wp-block-preformatted"><em>Ganz aktuell: an der Straße von Hormus braut sich was zusammen. Da fahren die Europäer jetzt mitten rein? </em> Meldung von Defence Network, 21. April:  "China verstärkt Marinepräsenz im Persischen Golf"</pre>



<p class="wp-block-paragraph">(<em>Peter Vlatten)</em></p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10367" data-type="link" data-id="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10367">Foreign German Policiy 17. April 2026</a></p>



<h5 id="deutschland-bereitet-teilnahme-der-bundeswehr-an-von-frankreich-geplantem-marineeinsatz-in-der-strasse-von-hormuz-vor-paris-will-die-usa-ausschliessen-berlin-nicht-schaeden-an-usmilitaerbasen-in-mitte" class="wp-block-heading">Deutschland bereitet Teilnahme der Bundeswehr an von Frankreich geplantem Marineeinsatz in der Straße von Hormuz vor. Paris will die USA ausschließen, Berlin nicht. Schäden an US-Militärbasen in Mittelost stellen deren Zukunft in Frage.</h5>



<p class="wp-block-paragraph">BERLIN/PARIS/TEHERAN (Eigener Bericht) – Die Bundesregierung bereitet eine Teilnahme der Bundeswehr an dem von Frankreich geplanten Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormuz vor. Bundeskanzler Friedrich Merz will dies, wie am Donnerstag berichtet wurde, am heutigen Freitag in Paris offiziell mitteilen. Dort findet ein Treffen zur Vorbereitung des Einsatzes statt. Dieser soll allerdings erst nach dem Ende des Irankriegs beginnen und strikt defensiv sein. Frankreich positioniert sich mit ihm als mögliche ergänzende oder alternative Schutzmacht für die arabischen Golfstaaten. Bei diesen nimmt gegenwärtig der Unmut über die Vereinigten Staaten zu, die schon seit Jahrzehnten als ihre Schutzmacht auftreten, heute aber keinen wirksamen Schutz mehr leisten und zudem die Region in den Irankrieg gestürzt haben. US-Experten weisen darauf hin, dass die Schäden, die Iran den US-Stützpunkten in Mittelost zugefügt hat, so schwer sind, dass ihre weitere Nutzung für Washington nicht mehr unumstritten ist. Während Paris den Marineeinsatz zur Sicherung der Straße von Hormuz ohne die USA durchführen will, plädiert Berlin für die Einbindung der US-Streitkräfte – allerdings womöglich nicht in Kommandofunktion.</p>



<h5 id="drei-ziele" class="wp-block-heading">Drei Ziele</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hatte bereits am 9. März angekündigt, einen multinationalen Marineeinsatz in der Straße von Hormuz organisieren zu wollen. Dazu hatte er in einem ersten Schritt elf Kriegsschiffe in den Nahen und Mittleren Osten entsandt, darunter der Flugzeugträger Charles de Gaulle.[1] Der Einsatz soll erst nach einem Ende des Kriegs beginnen und ausschließlich defensiven Charakter haben. Genannt werden drei Ziele. In einem ersten Schritt sollen Maßnahmen eingeleitet werden, um die Handelsschiffe, die im Persischen Golf festsitzen, sicher durch die Straße von Hormuz zu geleiten.[2] Im zweiten Schritt ist die Beseitigung von Seeminen geplant, die Iran in der Straße von Hormuz platziert haben könnte; ob und, wenn ja, in welchem Ausmaß dies der Fall ist, ist nicht bekannt. Im dritten Schritt sollen dann Handelsschiffe regelmäßig von Fregatten und Zerstörern eskortiert werden. Dies sei, so heißt es, vor allem dazu gedacht, das Vertrauen der Schiffsbesatzungen, der Reeder und der Versicherer wieder herzustellen und den regelmäßigen Verkehr zu ermöglichen. Paris erklärt ausdrücklich, man schließe die Beteiligung der Kriegsparteien, vor allem der USA, grundsätzlich aus. Allerdings soll der Marineeinsatz in Absprache mit Iran stattfinden. Dies gilt als nötig, um die sichere Passage von Schiffen zu gewährleisten.</p>



<h5 id="die-schutzmacht-die-nicht-schuetzt" class="wp-block-heading">Die Schutzmacht, die nicht schützt</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Während Paris den Einsatz in der Straße von Hormuz plant, werden im Mittleren Osten potenziell weitreichende geostrategische Umbrüche diskutiert. In den arabischen Golfstaaten hat der Umstand für Unmut gesorgt, dass die USA, ihre traditionelle Schutzmacht, nicht nur beim Schutz vor iranischen Drohnen und Raketen versagen, sondern die Arabische Halbinsel sogar mutwillig in einen Krieg gestürzt haben – und dies trotz eindringlicher Warnungen. Entsprechend sind Überlegungen im Gang, sich in Zukunft nicht mehr einseitig auf die Vereinigten Staaten als einzige Schutzmacht zu verlassen. Gleichzeitig nutzen die arabischen Golfstaaten den aktuellen Waffenstillstand, um Verhandlungen mit Iran aufzunehmen. Die Außenminister Irans und Saudi-Arabiens tauschten sich nach der vorläufigen Einstellung der Kampfhandlungen unmittelbar über Optionen aus, die Spannungen am Persischen Golf in Zukunft zu reduzieren. Am Mittwoch telefonierte Irans Parlamentssprecher Mohammad Bagher Ghalibaf mit dem Vizepräsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate, Mansour bin Zayed al Nahyan; es ging ebenfalls um Möglichkeiten, die Konflikte in der Region nach Kriegsende zu dämpfen.[3] Das deutet darauf hin, dass die arabischen Golfstaaten wieder an ihre schon 2019 eingeleiteten Bemühungen anknüpfen wollen, eine Entspannung in ihrem Verhältnis zu Iran zu suchen (german-foreign-policy.com berichtete [4]).</p>



<h5 id="kriegfuehrung-aus-dem-hotelzimmer" class="wp-block-heading">Kriegführung aus dem Hotelzimmer</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Unklar ist dabei die Zukunft der Vereinigten Staaten. Iranische Drohnen und Raketen haben auf zahlreichen US-Militärstützpunkten am Persischen Golf schwere Schäden verursacht. So wird berichtet, es seien Radaranlagen getroffen und zumindest zum Teil zerstört worden, die Hunderte Millionen, in einem Fall sogar eine Milliarde US-Dollar gekostet hätten.[5] Die Schäden sind offenbar so gravierend, dass die US-Streitkräfte dazu übergegangen sind, Soldaten, die nicht – wie etwa Kampfpiloten – zwingend unmittelbar auf ihren Stützpunkten anwesend sein müssen, in zivilen Bürogebäuden oder sogar in ausgewählten Hotels der Golfstaaten unterzubringen. Von dort aus führten sie ihren Krieg „im Grunde genommen per Fernbedienung“, hieß es Ende März in der New York Times.[6] Dies bricht Völkerrecht.[7] Dabei sind, wie am 9. April Marc Lynch von der George Washington University auf der Jahrestagung des Arab Center Washington DC unter Bezug auf persönliche Berichte aus der Region äußerte, längst nicht alle Schäden an den Basen öffentlich bekannt. „Die physische Architektur der US-Vorherrschaft“ sei binnen eines Monats „unbrauchbar gemacht“ worden, urteilte Lynch; es sei „sehr unwahrscheinlich“, dass sie wieder auf ihren vorherigen Stand gebracht werde: Ihre Lage sei „zu gefährlich“.[8] Damit stünde womöglich die US-Militärpräsenz in Mittelost in ihrer heutigen Form in Frage.</p>



<h5 id="naeher-an-europa" class="wp-block-heading">Näher an Europa</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Während die altgewohnte militärische Dominanz der Vereinigten Staaten auf der Arabischen Halbinsel nicht mehr als unumstößlich angesehen werden kann, positioniert sich Frankreich mit seiner Marinepräsenz in Nah- und Mittelost sowie mit seinem geplanten Marineeinsatz in der Straße von Hormuz als eine etwaige ergänzende oder gar alternative Schutzmacht für die Arabischen Golfstaaten. Zugleich schließt sich Großbritannien der französischen Initiative an. Es bereitet sich seit Wochen auf Maßnahmen zur Minenräumung am Persischen Golf vor, hat allerdings bislang sämtlichen US-Versuchen widerstanden, britische Truppen in die US-Blockade iranischer Häfen oder andere US-Operationen in Mittelost einzubinden. Stattdessen hat es Anfang August einen eigenen Versuch gestartet, eine Staatenkoalition zur Freisetzung der Straße von Hormuz zu schmieden, sich dabei aber ebenfalls auf die Zeit nach einem Ende des Krieges fokussiert.[9] Zu der multinationalen Zusammenkunft am heutigen Freitag hat Macron nun gemeinsam mit Premierminister Keir Starmer eingeladen. Mit Blick darauf, dass Starmer die Vereinnahmungsversuche der Trump-Administration abwehrt, gleichzeitig aber enger mit Frankreich kooperiert, konstatieren Beobachter, London rücke aktuell seine traditionelle Sonderbeziehung zu den USA in den Hintergrund und nähere sich strategisch der EU an.[10]</p>



<h5 id="sieg-und-niederlage" class="wp-block-heading">Sieg und Niederlage</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Die Bundesregierung hatte die französischen Pläne für einen Marineeinsatz in der Straße von Hormuz zunächst abgelehnt. So hieß es Anfang April in Berlin, man verhandle – anders als Paris – nicht mit Teheran; man stehe bezüglich der Straße von Hormuz ganz allgemein „nicht in der vorderen Linie“.[11] Der CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen behauptete, Macrons Initiative behalte „die Anerkennung der Vorherrschaft Irans, und zwar umfassend militärisch, rechtlich und in der Folge politisch“; sie komme daher für die Bundesrepublik nicht in Frage, zumal „die Kontrolle über die Straße von Hormus … strategisch über Sieg und Niederlage“ im Iran-Krieg entscheide.[12] Bundeskanzler Friedrich Merz habe seinen außenpolitischen Berater Günter Sautter, so hieß es, nicht etwa nach Paris, sondern nach Washington geschickt. Wenig später leitete Berlin eine gewisse Kurskorrektur ein. Am 9. April erklärte Merz, man nehme „jetzt auch die Gespräche mit Teheran wieder auf“; auch werde die Bundesrepublik im Fall eines Friedensschlusses dazu beitragen, „die freie Schifffahrt in der Straße von Hormus zu sichern“ – dies jedenfalls dann, „wenn es dafür … ein Mandat und ein tragfähiges Konzept gibt“.[13] Darüber habe er sich, teilte Merz allerdings mit, vor allem „mit Präsident Trump“ ausgetauscht.</p>



<h5 id="frankreichs-fuehrung-vermeiden" class="wp-block-heading">Frankreichs Führung vermeiden</h5>



<p class="wp-block-paragraph">Am heutigen Freitag will Merz, wie am gestrigen Donnerstag mehrere Berichte bestätigten, persönlich an der Pariser Zusammenkunft teilnehmen, zu der darüber hinaus vor Ort Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sowie, online zugeschaltet, Repräsentanten zahlreicher weiterer Staaten erwartet werden. Merz will demnach die Entsendung von Minensuchbooten und einem Seefernaufklärer anbieten sowie die Nutzung der Logistikbasis der Bundeswehr bei Djibouti in Aussicht stellen.[14] Im Unterschied zu Paris befürwortet Berlin aber eine Teilnahme der Vereinigten Staaten. Diese müssten zwar, hieß es, „keine Kommandofunktion ausüben“, sollten jedoch „präsent und eingebunden sein“.[15] Die Forderung folgt einem alten Muster der deutschen Außenpolitik, die in aller Regel versucht, Initiativen unter französischer Führung systematisch auszubremsen, um einen französischen Machtgewinn in der EU zu verhindern. Dabei zog die Bundesregierung immer wieder eine Kooperation mit den USA alternativen Maßnahmen vor, die zwar stärkere europäische Eigenständigkeit gebracht, zugleich aber Frankreich signifikante Vorteile verschafft hätten – tatsächlich oder auch nur vermeintlich auf Kosten der Bundesrepublik. Eines der jüngeren Beispiele: die Beschaffung diverser US-Kampfjets vom Typ F-35 anstelle einer beschleunigten Entwicklung des deutsch-französischen Kampfjets FCAS.[16]</p>



<p class="wp-block-paragraph">1] S. dazu <a href="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10341" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Die Straße von Hormuz</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[2] Max Colchester, Noemie Bisserbe, Bertrand Benoit: Europe Drafts Postwar Plan to Free Up Hormuz Without U.S. wsj.com 14.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[3] UAE vice president discusses de-escalation with Iran’s speaker Qalibaf. thearabweekly.com 16.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[4] S. dazu <a href="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/9204" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Das Ende der US-Dominanz am Persischen Golf (III)</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[5] Bora Erden, Leanne Abraham: At Least 17 U.S. Sites Damaged in War With Iran, Analysis Shows. nytimes.com 11.03.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[6] Helene Cooper, Eric Schmitt: Iran’s Attacks Force U.S. Troops to Work Remotely. nytimes.com 25.03.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[7] Thomas Gibbons-Neff: Placing U.S. Troops in Middle East Hotels May Violate Laws of War. nytimes.com 01.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[8] Yasmine El-Sabawi: US military bases in Gulf ‘useless’ after Iranian strikes, experts say. middleeasteye.net 09.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[9] UK-led coalition of 40 countries vows action on Hormuz Strait closure. aljazeera.com 02.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[10] Oliver Wright: How Keir Starmer is using the Iran war to turn from Trump to EU. thetimes.com 01.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[11], [12] Eckart Lohse, Michaela Wiegel, Sofia Dreisbach: Europa mal wieder uneins. Frankfurter Allgemeine Zeitung 04.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[13] „Ein erster Lichtblick“. bundesregierung.de 09.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[14] Deutschland bereit zu militärischer Sicherung der Straße von Hormus. Frankfurter Allgemeine Zeitung 17.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[15] Daniel Brössler: Bundeswehr bereitet Minenräumung in der Straße von Hormus vor. sueddeutsche.de 16.04.2026.</p>



<p class="wp-block-paragraph">[16] S. dazu <a href="https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/10074" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Noch immer kein Take-off</a>.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p class="wp-block-paragraph">Wir danken GFP für das Publikationsrecht</p>



<p class="wp-block-paragraph">Titelbild: Collage Peter Vlatten, Bildmaterial Public domain </p>
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