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SUMMARY:Fotoausstellung Berliner Kita-Bewegung
DESCRIPTION:Fotoausstellung\n„Bildung statt Aufbewahrung: Die Berliner Kita-Bewegung 1989/90 und 2023/24“.\nAusstellungszeitraum: 03. Februar bis zum 28. Februar 2025 im Stadtteilladen „Rote Ella“\, Buttmannstr. 1A\, 13357 Wedding.\n\nDiese Ausstellung beleuchtet die Berliner Kita-Bewegung in zwei entscheidenden Zeiträumen.\nDie Fotos bieten eindrucksvolle Einblicke in unseren Einsatz und Kampf für „pädagogische Qualität und Entlastung“.
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SUMMARY:Überausbeutung migrantischer  Arbeiter*innen und Strategien der Gegenwehr
DESCRIPTION:Überausbeutung migrantischer Arbeiter*innen und Strategien der Gegenwehr\n\nAm 19. Februar 2020 wurden Gökhan Gültekin\, Sedat Gürbüz\, Said Nesar Hashemi\, Mercedes Kierpacz\, Hamza Kurtović\, Vili Viorel Păun\, Fatih Saraçoğlu\, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov durch einen Faschisten ermordet. Den Nährboden für diese Tat haben die rassistische Hetze in den Medien und der Politik und die menschenverachtende Asylpolitik geschaffen. Anlässlich des antirassistischen Kampftages zum 5. Jahrestag des Attentats in Hanau\, wollen wir eine Verbindung setzen zwischen dem offen rassistischen Klima in Deutschland und der gleichzeitigen für viele unsichtbaren Überausbeutung der migrantischen Kolleg*innen unter anderem in der deutschen Fleisch- Transport- und Baubranche.\n\nDer Rassismus spaltet die Arbeiter*innen und wird als Legitimation für unterschiedliche Ausbeutungsbedingungen genutzt. Konzerne wie Amazon oder Tönnies profitieren von der Überausbeutung migrantischer Arbeiter*innen. Niedrige Löhne\, überlange Arbeitszeiten\, eine hohe Anzahl an Arbeitsunfällen\, stark gesundheitsschädliche Arbeitsbedingungen und befristete Verträge kennzeichnen die prekären Beschäftigungsverhältnisse in diesen Branchen.\n\nDie hohe Fluktuation in den Betrieben und die unsicheren Lebensbedingungen der Arbeiter*innen aufgrund von befristetem Aufenthalt führen dazu\, dass eine gewerkschaftliche Organisierung oder der Aufbau von Betriebsräten extrem schwierig sind. Dennoch gab es in den letzten Jahren Arbeitskämpfe von Migrant*innen unter anderem in der Fleischindustrie und bei Amazon. Bereits seit 2013 kämpfen die Beschäftigten bei Amazon für einen Tarifvertrag\, an mehreren Standorten gibt es Betriebsräte. Beschäftigte beim Fleischkonzern Danish Crown haben im November 2020 kollektiv spontan ihre Arbeit niedergelegt und mit dem „wilden“ Streik erfolgreich ihre Forderungen nach Festanstellung durchgesetzt.\n\nWir haben den Arbeitssoziologen Peter Birke eingeladen\, um mit ihm über die Arbeitsbedingungen migrantischer Beschäftigter im Versandhandel und in der Fleischindustrie zu sprechen. Außerdem wollen wir über die Möglichkeiten von Arbeitskämpfen von migrantischen Arbeiter*innen in diesen Bereichen sowie solidarischer gemeinsamer Zusammenschlüsse von Arbeiter*innen diskutieren. Peter Birke hat das Buch „Grenzen aus Glas“ geschrieben und forscht zu den Themen Rassismus\, Migration und Arbeitskämpfe.\n\n26. Februar 2025 | 18h | Museum des Kapitalismus | Köpenicker Str.172\n\nInfos unter: https://www.instagram.com/berlin_workers_support/ oder https://museumdeskapitalismus.de/ueberausbeutung-migrantischer-arbeiterinnen-und-strategien-der-gegenwehr
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SUMMARY:Sterben und sterben lassen – der Ukrainekrieg als Klassenkonflikt
DESCRIPTION:Buchvorstellung & Diskussion mit dem Arbeitskreis Beau Séjour\nVersammlungsraum Mehringhof\, Gneisenaustr. 2A\, Berlin-Kreuzberg \nDie russische Invasion in der Ukraine hat für große Verwirrung in der Linken gesorgt: Die NATO gilt vielen plötzlich als Schutzmacht der Schwachen und Unterdrückten\, die ukrainische Armee wird als antifaschistische Guerilla inszeniert\, der man Opfer und Waffen bringen müsse. Über Nacht scheint der westliche Imperialismus rehabilitiert. Die NATO-Staaten konnten ohne nennenswerten Widerstand zur massiven Aufrüstung übergehen; es liegt mehr als ein Hauch von Vorkrieg in der Luft. \nMit dem Sammelband »Sterben und sterben lassen« legt der AK Beau Séjour Widerspruch ein gegen diesen neuen progressiven Militarismus\, der Frieden an Aufrüstung knüpft und sich dem westlichen Kapitalismus als dem »kleineren Übel« in die Arme wirft. Das Selenskyi-Regime hat die politische Linke zerschlagen und das Arbeitsrecht ausgehebelt\, Männer im wehrfähigen Alter müssen Entführungen zum Zweck der Zwangsrekrutierung fürchten. Und auch in den westlichen Ländern tritt die herrschende Klasse in ihrer Niedertracht Tag für Tag deutlicher hervor. In Deutschland wird die schrankenlose Aufrüstung im gleichen Atemzug gefordert wie die Streichung von bezahlten Krankheitstagen – und unterdessen nach Kräften Israels brutaler Militäreinsatz im Gaza-Streifen unterstützt. \nWie kann in dieser Lage ein revolutionärer Antimilitarismus und Internationalismus aussehen? \nVon  FREUNDINNEN UND FREUNDE DER KLASSENLOSEN GESELLSCHAFT
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