Die nächste Runde? CGT ruft auf: Generalstreik vorbereiten ab dem 5. November

Die CGT hat beschlossen, für branchenübergreifend landesweite Streiks ab dem 5. November zu mobilisieren. Dazu sollen breit am 5. November Vollversammlungen in den Betrieben zur Unterstützung der Protestbewegung stattfinden. Der Gewerkschaftsbund Solidaires drängt auf eine Fortsetzung und Ausweitung der Streiks bis hin zum Generalstreik. Beide Organisationen wenden sich gegen die Kürzungspolitik der Regierung und die massive Repression gegen die Protestbewegung.

Wir wünschen CGT und Solidaires, dass Ihre Mobilisierung die notwendige breite und nachhaltige Unterstützung unter den Beschäftigten erhalten und sich weitere Gewerkschaften anschließen.

Die aktuelle Lage fasst Sebastian Chwala wie folgt zusammen.

Die Protestbewegung in Frankreich lässt nicht nach. Erneut haben hunderttausende Menschen heute demonstriert und haben sich dabei auch von Demonstrationsverboten nicht abschrecken lassen.
Die Proteste sind nach einem rechtsradikalen Attentat in Trappes bei Paris, bei dem ein Menschn ermordet worden war, inzwischen auch antifaschistisch inspiriert. Ab Montag sollen nach dem Ende der Ferien die Schulblockaden wieder aufgenommen werden und am 5. November beginnt ein Generalstreik.

In Frankreich hat die Schule wieder begonnen und es gibt bereits mehrere dutzend blockierte Oberschulen. Offizielle Blockadeaufrufe gibt es erst für morgen. Die Hoffnung des „Macronismus“, die Ferien und die eigene Repression (nun versucht man sogar potenzielle Demonstrierende als „Terrorverdächtige“mit Hausarresten zu belegen) hätten den Schüler*innen den Mut zum Protest genommen, erfüllt sich also nicht.

Hier die Erklärung der CGT vom 21. Oktober

Die CGT, die größte und älteste Gewerkschaftsorganisation in Frankreich ruft für den 5. November zum landesweiten Streik auf.

Anlässlich des Treffens zwischen dem Premierminister und den Gewerkschaften am 21. Oktober in Matignon hat Sophie Binet die Regierung scharf dafür kritisiert, dass sie keine Antworten auf die soziale Unzufriedenheit gegeben hat. Angesichts der Weigerung der Regierung, auf die Forderungen einzugehen, ruft die CGT zu einem landesweiten Streik am 5. November auf, um andere soziale Entscheidungen durchzusetzen.

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, Schülerinnen Schüler, und Studierende, Rentnerinnen und Rentner, Arbeitslose haben genug davon.

Das Land befindet sich in einer tiefen Krise, deren Wurzeln in der verschlechterten sozialen Lage der Mehrheit der Bevölkerung liegen: hohe Lebenshaltungskosten, stagnierende Löhne, prekäre Lebensverhältnisse, Kürzungen im öffentlichen Dienst, fehlende Perspektiven für junge Menschen.

Indem sie sich nach und nach am Kampf beteiligen, bringen sie dies immer deutlicher zum Ausdruck.

Mit massiven Demonstrationen markierte der 17. Oktober eine neue Etappe in dieser Eskalation der Kämpfe. Dieser Tag war leider auch von verstärkter polizeilicher Repression, Sachbeschädigungen und Gewalt geprägt, die die CGT umgehend verurteilt hat. Der 17. Oktober wird als Wendepunkt für den Zustand unserer Gesellschaft in Erinnerung bleiben.

Wir befinden uns an einem entscheidenden Punkt, der einen neuen Schritt in der Mobilisierung erfordert.

Die heute Vormittag in Matignon abgehaltene Sitzung bestätigt in der Tat, dass die Regierung sich zum jetzigen Zeitpunkt weigert, die unverzichtbaren politischen Antworten auf die sozialen Notlagen zu geben.

Trotz einer einstimmigen Forderung der Gewerkschaften beharrt der Premierminister auf seiner Weigerung, jetzt auf die Forderungen einzugehen, und hat immer noch nicht bekannt gegeben, wann er die Jugendorganisationen empfangen wird.

Bei ihrem Treffen am Mittwoch, dem 21. Oktober, haben die Führung und die Organisationen der CGT die Lage analysiert und mehrere Beschlüsse gefasst.

Die CGT ruft überall an den Arbeitsstätten zu Vollversammlungen auf, um über die Ausweitung des Streiks am 5. November zu entscheiden – dem Tag, an dem der branchenübergreifende Gewerkschaftsbund einen Streik- und Demonstrationstag beschlossen hat.

Nur durch einen Massenstreik werden wir die Arbeitgeber und die Regierung unter Druck setzen und unsere Forderungen sowie die der Jugend durchsetzen. Nur durch den Streik werden wir die Lohnerhöhungen und Rentenerhöhungen erreichen, die für ein Leben unter guten Bedingungen unverzichtbar sind. Nur durch den Streik werden wir die Mittel für unsere öffentlichen Dienste und die Finanzierung unserer Sozialversicherung sichern.

Im Bewusstsein, dass die Regierung und die extreme Rechte Gewalt instrumentalisieren wollen, ruft die CGT zur Organisation friedlicher Demonstrationen auf.

Daher wird sich die CGT am Samstag, dem 24. Oktober, dort, wo die Voraussetzungen gegeben sind, zur Verfügung stellen, um Jugendlichen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die dies wünschen, die Möglichkeit zu geben, in Sicherheit zu demonstrieren und ihren Forderungen Gehör zu verschaffen.

Die CGT erinnert daran, dass die Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung ein Vorrecht des Staates ist, was eine tiefgreifende Änderung der Strategie zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und ein Ende der Repression erfordert, der am 17. Oktober erneut Tausende von Demonstrantinnen und Demonstranten zum Opfer gefallen sind.

In dieser entscheidenden Phase ist die CGT entschlossen, ihrer Verantwortung gerecht zu werden. In größtmöglicher Einheit wird sie sich dafür einsetzen, dass die Arbeitswelt und die Jugend die Mobilisierung verstärken, die unerlässlich ist, um ihre Forderungen durchzusetzen.

BU: Die CGT, (Confédération générale du travail) ruft zum landesweiten Streik für den 5. November 2026 auf.

Titelbild: CGT März 2023, alle Gewerkschaften gemeinsam! 

Hemmungslose Polizeigewalt gegen Gen Z und unsere Jugend – ein Livebericht

Vorweg. Nicht wenige Indizien weisen darauf hin, dass Provokateure in die an sich friedlichen Proteste eingeschmuggelt werden. Ihr Auftritt kommt wie bestellt. Passiert nichts, dann wird irgendein harmloses Ereignis für polizeiliche Übergriffe zum Vorwand genommen, um gezielt weiter zu eskalieren. Aus Frankreich gibt es etliche unabhängige Zeugenberichte und Videos, die zeigen, dass Rechte Randalierer nicht nur unter Schutz der Polizei agieren, sondern Vermummte Beamte selber diese Randale aktiv durchführen. Zum Beispiel Fensterscheiben von Geschäften einschlagen. Laut dem folgenden Bericht von Markus Vogt gab es am letzten Samstag in Köln auch echte Randale, aber nur vereinzelt, von völlig Unbekannten und ganz weit weg vom Demonstrationsgeschehen. Trotzdem wird es zur Rechtfertigung maßlosen Polizeiverhaltens herangezogen und versucht man es den Gen Z Demonstrant:innen in die Schuhe zu schieben. Es ist schäbige deutsche Tradition: einen Reichstagsbrand legen und auf die Linken als Täter zeigen. (Peter Vlatten)

Die GenZ hat protestiert.

Markus Vogt, 1.November [1]https://www.facebook.com/share/p/1KZXtc6edG/

  1. Völlig zu Recht, man stiehlt ihre Zukunft.
  2. Friedlich, obwohl ich jedes Verständnis dafür hätte, wenn man eskalieren hätte wollen. Hat man aber gar nicht.

Es hat vereinzelt Gruppen gegeben, die randaliert haben. Das war nicht die GenZ. Das waren auch keine mir bekannten Linken. Fakt ist, wir wissen nicht, wer das war. Fakt ist auch, die kamen wie bestellt, um die Proteste zu diskreditieren und der Polizei Vorwände für autoritäres, hartes Vorgehen zu geben. Auffällig ist auch, dass das überall dort passiert ist, wo die #noCDU den Innenminister stellt. Frankfurt, Köln, Stuttgart.

Über Köln kann ich recht genau sagen, wie das gelaufen ist. Mein Kind war mittendrin im Kessel.
Da haben sich am Konrad-Adenauer-Ufer etwa 10.000 junge Menschen versammelt, um zu protestieren. Um ein verfassungsmäßiges Grundrecht auszuüben. Friedlich. Niemand da hat Gewalt angewendet, niemand hat randaliert.
WAS da passiert ist: Ein paar Leute haben Pyros gezündet. Der Untergang des Abendlandes. Da sollte die Polizei an gleicher Stelle mal kommen, wenn da die Kölner Lichter laufen.
Daraufhin hat die Polizei die Demo aufgelöst und Wasserwerfer eingesetzt. Bei 5 Grad Aussentemperatur. Wenn das „verhältismäßig“ sein soll, ist das ein sehr krudes Verständnis von Verhältnismäßigkeit. Da wo ich herkomme, nennt man das mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das war ganz sicher nicht „das mildeste mögliche Mittel“. Und es hat zur Eskalation beigetragen, denn dann und erst dann, flogen hier und da ein paar Steine und Flaschen. Kann ich sogar verstehen.
Was danach passierte, setzt dem Ganzen allerdings nochmal die Krone auf. So ab 16.30h kesselte die Polizei 4 Gruppen zu je 200-300 Leuten ein. In drei von diesen 4 Gruppen war nicht zu erkennen, dass die sich an Pyros beteiligt hätten oder sonst irgendwie mit Gewalt aufgefallen wären. Darunter auch mein Kind, das als Ordner nur dort war, um zu helfen. Beim Einkesseln wurde auch Gewalt seitens der Polizei angewendet. Meinem Kind wurde mitten ins Gesicht geschlagen mit den hingeschrieenen Worten „wir sind hier nicht in Paris Du Zecke!“. In diesem Kessel war man dann für 9!!! Stunden. Man hat fast 1000 junge Menschen festgesetzt, die zum allergrößten Teil nichts, aber auch gar nichts getan haben. Neun Stunden lang, teils durchnässt vom Wasserwerfer bei 5 Grad Aussentemperatur. Dann hat man nach und nach in einem atemberaubenden Schneckentempo von ALLEN eingekesselten die Personalien festgestellt, stadtweite Platzverweise ausgesprochen, wahlweise noch völlig haltlose Anzeigen wegen Landfriedensbruch gestellt oder auch weiter in Gewahrsam genommen und in die Gefangenensammelstelle überführt. Ja, man hat irgendwann Dixies aufgestellt (nach vielen Stunden) und ein wenig Wasser verteilt.
Das ändert aber nichts daran, dass man hier für 9h aktiv eine unverhältnismäßige und deshalb ungerechtfertigte Freiheitsberaubung in Verbindung mit multiplen Körperverletzungen im Amt begangen hat und später noch diverse Repressalien aus der Polizeilichen Maßnahmenkiste obendrauf setzte, wohlwissend, dass auch diese eigentlich keine Rechtfertigungsgrundlage hatten.

Der ganze Einsatz -vom Vorfeld der martialischen Äußerungen seitens konservativer Politik und Polizeivertretern- bis hin zur Durchführung am Tag selbst hat nur eine einzige deutliche Botschaft:
EURE PROTESTE SIND NICHT ERWÜNSCHT. WENN IHR HERKOMMT, MACHEN WIR EUCH PLATT, ALSO BLEIBT LIEBER DIREKT WEG !
Man hat alles versucht, um einzuschüchtern und die Anzahl der Protestierenden bereits im Vorfeld zu minimieren, indem man massive Drohkulissen aufgebaut hat. Und dann hat man den Teilnehmern gezeigt, dass man auf ihre Rechte scheisst und das sie mit massiven körperlichen und juristischen Repressalien zu rechnen haben, wenn sie ihr Grundrecht auf Demonstrationsfreiheit gegen diese Regierung und ihren korrupten und Zukunftsfeindlichen Kurs ausüben wollen.
Die diversen Innenminister als Teil der Regierung sind hier nicht die neutrale staatliche Stelle, sie sind die Gegenpartei in diesem Streit, das Objekt der Proteste und sie mißbrauchen ihre verflochtene Presse und den Polizeiapparat, um diese Proteste zu diskriminieren, zu delegitimieren zu behindern und möglichst auch zu verhindern.

Und ja, es gab sogar Randale und kleinere Vorfälle von in Brand setzen von irgendwas und sogar ein oder zwei zerdepperte Geschäfte. Aber nicht am Konrad-Adenauer-Ufer, wo die Demo und die Kessel waren. Nein, das war irgendwo in der Schildergasse, der Hohe Straße, der Domplatte oder auf dem Ring. Und WER das war, wissen wir nicht. Wir kennen die nicht, zu uns gehören die nicht. Und auch nicht zu einem „extremistischen Kern“ der GenZ-Bewegung. Den gibt es meines Wissens nämlich gar nicht. Ganz ehrlich, verglichen mit den Linken meiner Generation ist der harte Kern der GenZ-Bewegung ungefähr so militant wie Tante Frieda beim Kaffeekränzchen. Und wenn das Zünden von Pyros ein Grund sein soll, eine Demo aufzulösen, Wasserwerfer und stundenlange Polizeikessel zu rechtfertigen, dann würde ich vorschlagen, ihr schaut mal am Wochenende in beliebigen deutschen Fussballstadien vorbei. Dann müsste man analog jedes mal das Spiel abbrechen, alle Zuschauer 9h lang einkesseln, ein weig draufknüppeln mit dem Wasserwerfer mal kurz i die Mitte reinhalten, erkennungsdienstlich behandeln und ihnen ein Stadionverbot aussprechen, egal, ob sie im Ultrablock standen oder nur nen Familienausflug zum Fussball wollten.

Nachtrag: Man hat nicht einige, sondern ALLE im Kessel eine Anzeige wegen Landfriedensbruch mit auf den Nachhauseweg gegeben. Juristisch völlig haltlos, das grenzt nicht, das überschreitet eigentlich die Grenze zur Rechtsbeugung. Was die Krawalle angeht, die außerhalb der eigentlichen Demo liefen, verdichten sich die Hinweise auf Trittbrett-Fahrer. Meist Jugendliche, die glaubten, man könne mal voll die Sau rauslasse, wenn vorher eh schon jede Zeitung darüber geschrieben hat, dass da gewaltbereite Chaoten anreisen würden und die dachten, da kommts jetzt nicht drauf an, wenn wir mitmachen. War wohl ne Self-Fullfilling-Prophecy… Grüße gehen raus an Reul, Dobrindt und die Skandal-Presse. Die GenZ hats nicht geregelt. Ihr anscheinend schon irgendwie…

Kölner Polizei ist berüchtigt für Übergriffe, zuletzt bei den Antikriegsprotesten gegen Rheinmetall

Wir danken Markus Vogt für seinen detaillierten Bericht.

Titelbild: Collage Peter Vlatten

Arbeiterjugend bei Gen Z Protesten

Vielerorts waren nicht nur Schüler:nnen und Student:innen, sondern auch Arbeiterjugendliche unter den Demonstrierenden der Gen Z Proteste am Samstag.

In Stuttgart hatte zum Beispiel vom Mercedes Werk Untertürkheim aus die IG Metall Jugend gezielt für die Teilnahme an den Gen Z Protesten mobilisiert. In Berlin oder Sachsen waren deutlich sichtbar Mitglieder:innen von Verdi (in Berlin von FU und Charité) dabei. Am Brandenburger Tor wurden auch Teslakolleg:innen gesichtet.

Aber es ist noch ganz viel Luft nach oben, was die Beteiligung von gewerkschaftlich organisierten Jugendlichen aus den Betrieben betrifft. Offiziell von den Gewerkschaftsorganisationen war abgesehen von Ausnahmen so gut wie gar nichts zu sehen. Trotzdem, so wird berichtet: ohne erkennbares gewerkschaftliches Etikett sind hunderte unter den Demonstrierenden!

Die Forderungen gegen steigende Lebenshaltungskosten, für soziale Gerechtigkeit, mehr Klimaschutz sowie gegen Wehrpflicht und Aufrüstung gehören ergänzt um Forderungen gegen die Verlängerung der Arbeitszeit und gegen die Einschränkungen von Arbeitsschutz. Nicht zuletzt ist ein umfassendes Streikrecht notwendig, damit die Anliegen und Interessen von Jugendlichen und dem Gros der Bevölkerung wirksam durchgesetzt werden können.

Hier ein positives Beispiel aus Hamburg von der Jungen IG Bau.

Wir waren am 31.10. in Hamburg auf der Straẞe bei der Demonstration ,,Gen Z regelt“.

Zusammen mit an die 30.000, hauptsächlich Jugendlichen, waren wir laut und haben uns friedlich, für die berechtigten Forderungen nach mehr Geld für die Bildung und Soziales anstatt für die laufende Militarisierung, stark gemacht.

Wir als (junge) Arbeiter sind besonders von den aktuellen Haushaltskürzungen betroffen.

Denn wir sollen in Zukunft bis wir 70 Jahre alt sind, bis zu 11,25 Stunden am Tag arbeiten. Und wir sind es, die für kommende Kriege zahlen und darin sterben. Dafür wird an allen Enden gespart z.B. an unserer Bildung.

Deswegen kommt auch mit uns am 20.11. auf die Straẞe zum Internationalen Jugendstreiktag.

Das Thema Militarisierung war auf den Straẞen besonders präsent. Hier ein Bericht von NTV über Dresden, der auch für andere Städte passend wäre:

Immer wieder wurden in Dresden Parolen wie „Die Reichen wollen Krieg, die Jugend eine Zukunft!“ gerufen. Auf Plakaten forderten Teilnehmer „Bildung statt Bomben“. Ein Plakat trug die Aufschrift „Ihr habt’s verkackt – Gen Z regelt das“. Eine Gruppe von Frauen trug ein selbstgemaltes Schild mit der Aufschrift „Jung + Alt – gemeinsam gegen Bildungs- und Sozialabbau + Militarisierung“. Ein Vertreter der Schulstreikbewegung gegen eine Wehrpflicht forderte zum nächsten Streik am 20. November auf.

Da fällt einem doch der bekannte Gewerkschaftsspruch ein:

Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts!

Ab heute ist Auftakt der Warnstreiks in der Tarifrunde der Metall- und Elektroindustrie. Viele Forderungen sind deckungsgleich mit denen, wogegen die Jugendlichen auf die Straße gehen und protestieren. Die Bosse greifen die Metaller:innen mit Breitsalve an, Wer die Angriffe von Kapital und Arbeit erfolgreich abwehren will, schließt sich zusammen und kämpft.

„und wenn es die Gewerkschaftsspitzen nicht tun, müssen wir es selber tun.“

Lies auch zur aktuellen Tarifrunde:warum verzichten nur das Kapital stärkt 

Titelbild: Junge IG Bau Hamburg

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